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Kurzgedanken Promotion

Das Ende der Lernstrategien?

Sind Lernstrategien ausgeforscht? Die Antwort auf solche (Untertitel) ist fast immer nein. Ich nehme also die Antwort schon vorweg. 

Die Auseinandersetzung mit Lernstrategien in der letzten Zeit hat mir gezeigt, dass die Forschungsaktivität zu dem Thema nicht mehr den Umfang hat, den sie Ende der 1970er bis Mitte der 1990er Jahre hatte. Aber noch Anfang der 2000er Jahre erschienen noch Aktualisierungen und Publikationen zum Thema. Insgesamt fehlt diesen Publikationen aber der Blick auf die Digitalisierung, die noch keine besondere Rolle gespielt hat. Ungeachtet der Ausdifferenzierung der Mediendidaktik und der Didaktikforschung insgesamt entsteht der Eindruck, dass in diesen Forschungsbereichen vor allem von der Seite der Lehrenden auf das Phänomen der Digitalisierung geblickt wird. Zudem sind Forschungen zum Lernerfolg bei der Verwendung von digitalen Medien eher technokratisch gehalten und versuchen messbare Memorierungsleistungen der Lernenden als Lernerfolg zu messen. Der Ansatz der Personal Learning Environment geht einen ersten Schritt in die Richtung der Erfassung der individuellen Benutzung von digitalen Werkzeugen für das Lernen. Dies wiederum beleuchtet nur die Werkzeuge, aber nicht wie diese eingesetzt werden, welche Lernpraktiken es gibt und wie sie kombiniert werden, wenn man von den Pfaden, die in der PLE gezeigt sind mal absieht. 

Mir erscheint es daher sinnvoll, das Feld der Lernstrategien im selbstgesteuerten Lernen von Erwachsenen in Kombination mit der Digitalisierung zu erforschen.

Educamp Organisation Persönliches Tools

Etherpad vs. Dokuwiki zur persönlichen Dokumentation des #ECFRA14

Meine Wahrnehmung in einem Satz: Grabenkämpfe zwischen Tools, die Suche nach der Didaktik und dem Glück und vor allem ein Test für meine eigene Infrastruktur zur Dokumentation.

Vorbereitet hatte ich ein eigenes Etherpad, Wisemapping als Mindmapping Tool und mein eigenes DokuWiki. Ich habe auf mein Notebook verzichtet, um mein Gepäck gering zu halten (Was super geklappt hat – nicht). Immerhin hatte ich ja das Fahrrad dabei. Ich wollte in Frankfurt unabhängig bleiben und ein wenig Bewegung bekommen, was tatsächlich sehr gut war! Daher hatte ich als größtes Gerät ein Nexus 7 (2013) dabei. Nach anfänglichen Zicken mit dem Wlan funktionierte dieses anschließend ausgezeichnet.

Entgegen meinem Vorhaben vor allem im Etherpad zu dokumentieren bin ich sehr schnell dazu über gegangen im Wiki zu dokumentieren. Zum einen, ist es für mich eine übersichtlichere Struktur und zum anderen funktionierte das Tippen im Etherpad alles andere als gut. Egal mit welcher Tastatur & Browserkombination irgendetwas funktionierte nicht. Meistens waren es irgendwie die Leerzeichen die nicht so recht wollten.
Aber ich will es eigentlich gar nicht so technisch betrachten. Technik wollte aus mir nicht bekannten Gründen halt nicht und die Alternative funktioniert einfach.
Ich war auch auf Sketchnotes vorbereitet. Aber das habe ich irgendwie nur in einer Session gemacht und da auch nur halbherzig. Dabei haben mir die Sketchnotes, die ich bei @anjalorenz gesehen habe soo gut gefallen und Lust auf selber machen gemacht.

Der Nachteil der Etherpads ist ja, dass sie erst mal im digitalen Nirvana verschwinden, wenn man sich den Link oder Namen nicht direkt an alternativer Stelle notiert und später mühsam wieder herausgefischt werden müssen.
Daher habe ich die Artikel im Wiki dazu benutzt die Infos zu den einzelnen Sessions zu bündeln. Ein iframe Plugin erlaubt es mir sogar google docs und ipads in die Blog Seiten einzubinden.
Das Ganze hat eine Problematik. Was ist, wenn ich doch eigentlich wichtige Informationen konservieren will?

Dann ist es ja nur eine semigute Idee die Etherpads direkt einzubinden!?
Eigentlich gehe ich mal davon aus, dass die Inhalte der Etherpads ab einem gewissen Punkt nicht mehr verändert werden. Also kann ich sie einbinden und habe alle Infos einfach so verfügbar.

Was aber, wenn dann doch mal was verändert wird? Die Etherpads bieten eine gewisse Versionierung an. Also kann ich, solange das pad online ist auf die vorhergehenden Inhalte zugreifen. Die pads bieten alternativ auch eine Exportfunktion für das Dokuwiki, welches ich ja verwende, sodass ich auch einfach einen Zustand exportieren und im Wiki archivieren kann.

Ich finde bisher funktioniert das super. Es wäre auch mal spannend diese Kombination in einer Umgebung zu nutzen, in der sich das Pad ständig ändert und ich im Wiki wichtige Fragmente aus dem Pad speichern kann.

Zumindest, habe ich so im Wiki eine gute Übersicht über die Sessions die ich besucht habe und kann direkt auf die ursprüngliche Ressource zugreifen. Beides, meine eigene und die ursprüngliche Dokumentation bleiben im Blick und an einer Stelle aufrufbar.
Auf ecfra14.de wurden die Links zu den Pads entfernt und Ergänzungen sollen über die Kommentarfunktion des Blogs gemacht werden. Ich finde die Idee grundsätzlich gut, allerdings muss ich jetzt doch noch an einem zweiten Ort nach Ergänzungen suchen.

Jetzt habe ich doch keine Reflexion zum Educamp geschrieben, sondern nur meine Dokumentation reflektiert. Aber so kommt es halt.
Wie macht ihr das denn mit der persönlichen Dokumentation? Lasst mal einen Kommentar da.